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Jens

unregistriert

1

Freitag, 21. Oktober 2005, 16:07

Diskussionsthread zu Messor barbarus Bilder von Erne

Ist eine schöne Anlage!!!

Wie alt ist das Volk und wie viele sind es ca.?

Erne

unregistriert

2

Freitag, 21. Oktober 2005, 17:35

RE: Diskussionsthread zu Messor barbarus Bilder von Erne

Ich habe dieses Volk jetzt 5 Jahre
Zählen ist nicht mehr möglich.
Ich denke so zwischen 5 und 10 tausend

Manuel

Nestbauer

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3

Freitag, 21. Oktober 2005, 19:31

Gefällt mir auch gut! Schöne Kolonie :)

btw: Ich habe mal den Beitrag mal an das vorhandene "Messor barbarus"-Thema angehangen... Ein Thread pro Art reicht erstmal ;)
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4

Freitag, 21. Oktober 2005, 20:10

@ Erne: Das ist wirklich eine sehr große Kolonie, wie groß war die denn am Anfang und hattest du auch mal Schwierigkeiten mit ihr oder war es immer gank OK ?


Das mit dem zählen ist nicht unmöglich, man nimmt einfach eine Kamera, die sehr gut für kleine Objekte ist und die sehr scharfe Bilder liefert. Dann kommt das Bild auf den PC und nimmt nur ein paar Gigabyte Speicherplatz ein, nur 5 bis 10 GB :D :D :D :D :D.
Dann unterteilt man es in Abschnitte und druckt es Stück für Stück aus.
Und dann ksetzt man es zu einen großen zusammen und zählt......
... ja man zählt, nur so ein paar Wochen oder Monate :D :D.
Ja und wer sich immer nicht markiert und aufgeschrieben hat, was er schon gezählt hat, hat eben Pech, bis 10.000 in einem Stück zu zählen ist nicht schwer, nur langweilig und zeitraubend, aber es lohnt sich, denn man weiß nach monatelangen Zählen, wie groß die Kolonie vor einem Jahr war :D, sehr genau oder :D und zur Belohnung darf man dann wieder von vorne anfangen, weil die Kolonie schon größer geworden ist, nur um ein paar Hundert oder Tausend Ameisen :D.

Also es ist möglich, sie zu zählen, es dauert ja nur ein paar Wochen und Monate :D.
Ich habe mal Lasius niger und Lasius flavus gehalten. Ameisen interessieren mich aber nach wie vor.

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Um es nochmal klarzustellen: Wer sucht, ist zu faul zum Aufräumen :) und ein lose Blättersammlung ist kein Chaos, sondern ein dynamisches Aktenverwaltungsystem :D

Erne

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5

Samstag, 22. Oktober 2005, 17:18

Es ging nicht ohne Probleme. Hatte 4 Königinnen erhalten.
Eine legte erst gar keine Eier, die andere fraß ihre Larven
immer wieder auf. Beide sind nach ein paar Monaten gestorben.
Die Anderen gingen mit 3 und 5 Arbeiterinnen in die Winterruhe.
Nach der Auswinterung gingâs nur langsam voran.
Nach dem es so ca. 30 Arbeiterinnen waren, entwickelten sie sich
explosionsartig weiter.

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6

Samstag, 22. Oktober 2005, 20:28

Das mit der explosionsartigen Vermehrung sieht man ja, wie viele Königinnen leben den jetzt in der Megakolonie.
Ist jetzt vielleicht eine dumme Frage, weil ich nicht weiß, ob Messor barbarus monogyn oder polygyn ist.
Ich habe mal Lasius niger und Lasius flavus gehalten. Ameisen interessieren mich aber nach wie vor.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ameisen Freak« (11. April 2006, 11:25)


Smaug

Administrator a.D.

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7

Samstag, 22. Oktober 2005, 20:40

Messor barbarus ist monogyn und M. structor polygyn. Das lässt sich ganz leicht herausfinden, denn Ameisenhaltung.de verfügt über ein gutes Artenverzeichnis.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Smaug« (22. Oktober 2005, 20:49)


Erne

unregistriert

8

Sonntag, 23. Oktober 2005, 13:22

Nur eine Königin

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9

Sonntag, 23. Oktober 2005, 13:53

OK, danke nochmal für die Hilfe und nächstes mal guck ich dann ins Artenverzeichnis.
Ich habe mal Lasius niger und Lasius flavus gehalten. Ameisen interessieren mich aber nach wie vor.

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Erne

unregistriert

10

Sonntag, 23. Oktober 2005, 20:45

Die Bilder, von denen Jens hier spricht, sind im Fotoforum zu finden

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Erne« (25. Oktober 2005, 18:20)


Jens

unregistriert

11

Freitag, 28. Oktober 2005, 19:28

Erne, kannst du mal in dem Artidentifizierungsthread gucken ob das auf meinem Bild evtl auch Messor barbarus sein könnten..die sehen sich doch sehr ähnlich. Nur die Färbung ist ein bissel anders...

Sagmal, hast du mal daran gedacht die Arena ein bischen zu erweitern?
Da ist ja ganz schön was los darin.

MoMo

Straßenbauer

Registrierungsdatum: 2. Oktober 2005

Beiträge: 245

12

Samstag, 29. Oktober 2005, 09:59

@Erne
Boah, ist das riiiieeesig!
Ist das Nest Ytong oder was und wie befeuchtest du das den?
Und wie oft gibst du den Nahrung für die Ameisen?

Wie viel Ameisen kann denn Messor barbarus bekommen?

Wie viel Ameisen bekommt den Formica sanguinea?
MfG
MoMo8)

http://s1.metaldamage.de/c.php?uid=122266

Erne

unregistriert

13

Samstag, 29. Oktober 2005, 14:44

Der Nestbereich besteht aus einem hochkant stehenden Gipsstein.
50 cm hoch, 40 cm breit und 8 cm dick.
Er steht in einer flachen Schale um eine Befeuchtung zu ermöglichen.
Die Arena besteht aus 3 Glasbecken 60x40x30cm, verbunden durch längere Kunststoffrohre.
So ist es möglich die Becken dicht zusammenzustellen. Die Ameisen müssen
zwischen einem und zwei Meter laufen um in die anderen Becken zu kommen.
Bewegung die sie bei größerer Anzahl reichlich wahrnehmen.

MoMo

Straßenbauer

Registrierungsdatum: 2. Oktober 2005

Beiträge: 245

14

Samstag, 29. Oktober 2005, 15:00

Fressen die auch lebende Spinnen oder lebende größere Insekten?
Oder nur kleine und tote Inselten und Pflanzen und Körner?

Hast du das Plexiglas oder Plastig oder so an den Gibs ran geschraubt?

Reicht den das bisschen Wasser um das riesen Ding zu befeuchten oder hast du oben auch noch eine Wasser Kammer?
Und wie groß sind den die Kammern von denen?
Und was hast du den für Sand in der Arena?
Bewärmst du die noch mit UV-Licht oder so was?

Ist Messor barbarus auch für Anfänger geeignet?
MfG
MoMo8)

http://s1.metaldamage.de/c.php?uid=122266

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »MoMo« (29. Oktober 2005, 15:29)


Erne

unregistriert

15

Samstag, 29. Oktober 2005, 19:47

Spinnen fressen sie.
Für kleine Kolonien kommen nur kleine Futtertiere in Frage.
Große Kolonien sind durchaus in der Lage eine ausgewachsene
Heuschrecke zu zerlegen.
Diese Ameisen sind eher Sammler als Jäger, deshalb tote Futtertiere.
Auch erspart man den Futtertieren eine unnütze Quälerei.
Sand verwende ich nicht, die Böden sind auch aus Gips.
Die Kammer mit dem Neststein wird durch eine Wärmelampe
Tag und nacht auf einer Konstanten Temperatur gehalten.
Die Arenabecken werden nur durch die Beleuchtung beheizt.
Als Anfängerart sehe ich sie nicht. Sind als kleine Kolonie heikel
in der Haltung

Kaiza

unregistriert

16

Samstag, 29. Oktober 2005, 23:47

Was meinst du genau mit ,,kleine Kolonien sind heikel in der Haltung'' was ist denn bei denen da heikel?
mfg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kaiza« (29. Oktober 2005, 23:50)


Manuel

Nestbauer

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Wohnort: Dankerode, Harz

Beruf: Student

17

Sonntag, 30. Oktober 2005, 09:38

Messor barbarus ist sehr empfindlich gegenüber Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen und ist sehr stressanfällig. Die kleinste Erschütterung kann schonmal eine Hysterie auslösen. Und genau das führt bei einer jungen, kleinen Kolonie oft dazu, dass die Königin keine Eier mehr legt oder nichts mehr frisst und letztendlich stirbt... Hab ich leider auch schon erlebt. ;(
Webmaster
www.AMEISENHALTUNG.de
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Erne

unregistriert

18

Sonntag, 30. Oktober 2005, 10:57

Auch ist es nicht immer einfach kleine Futtertiere frisch zu reichen.
Liegen diese länger in der Arena, werden sie bestenfalls noch herum-
getragen.
Zudem sind sie in diesem Stadium sehr wählerisch was sie fressen und
was sie liegen lassen.
Auch ertrinken die kleinen leicht, es reicht dabei schon ein Wassertropfen
an der Scheibe, aus dem sie sich nicht mehr lösen können.
Es kommt noch dazu das sie in Ruhe gelassen werden wollen, also nichts
für ungeduldige Menschen.
Die dabei auftretenden möglichen Symptome hat Manuel schon aufgezählt.

Charlie

Straßenbauer

Registrierungsdatum: 13. September 2005

Beiträge: 142

Geschlecht: Männlich

19

Sonntag, 30. Oktober 2005, 12:04

Stimmt genau Erne! Was die Futterwahl angeht:
Ich machte den Fehler und gab meiner 4 Arbeiterkolonie bereits Samen was ein fataler Fehler war da die Tiere sich daran "todbissen". Als 2 Arbeiter starben entfernte ich die Samen aus dem RG und fütterte sie, bis sie die ersten Minimajoren hatten, mit Zuckerwasser und Insekten.

MFG Charlie

Erne

unregistriert

20

Sonntag, 30. Oktober 2005, 13:58

Zerdrücke die Samen mit einem Löffel auf einer harten Unterlage und
reiche sie z. B. auf einem Stück Alufolie. Das geht ganz gut und die
Ameisen suchen sich das aus, was sie gebrauchen können.
Das schadet ihnen nicht und die Reste sind gut entfernbar bevor sie
gammeln.