Zitat
neben der Absicherung einer Gefahrenstelle gibt es noch 2 weitere Theorien:
1. die Tarnung der Nahrungsquelle vor großen, potentiellen Nahrungskonkurrenten, Markierung als "Volkseigentum" gegen kleinere Konkurrenten.
Oft ist zu beobachten, dass ein Volk den gegebenen Honig erst einmal auszubeuten versucht, und erst nach "Sättigung" mit der Zubuddelei beginnt.
2. Wege/Stege bauen.
Dieses Verhalten geht mit der Absicherung von Gefahrenquellen einher, hat jedoch einen etwas anderen Zweck und ist nur auf Nahrungsquellen bezogen. Durch die Einbringung von Steinchen, Sand und sonstigen Unrat können sich die Ameisen gefahrlos der Nahrung nähern und sich gar auf ihr bewegen... sinnvoll vor allem, wenn großer Ansturm herrscht.
Diese Theorie nähert sich dann wieder dem bekannten Straßenbau auf Leimringen oder auf der Ölsicherung im Formicarium.
Vermutlich liegt der Grund für dieses Verhalten wohl irgendwo in der Mitte, hat von jeder Theorie etwas und doch einen ganz anderen Grund :-)
Jedenfalls gibt es für jede Erklärung ebensoviel Pro wie Contra.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chrizzy« (28. September 2007, 20:03)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »R2Da_iKeMan« (28. September 2007, 20:07)